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Deutsche Meisterschaft & Landesmeisterschaft NRW im Kanu-Marathon in Rheine

Zum Abschluss der Saison 2021 star­te­ten drei Kanuten des LDKC beim belieb­ten Kanu Marathon in Rheine auf der Ems. Bei bes­tem Spätsommerwetter konn­ten alle Sportler die vor­de­ren Plätze in Ihren Rennen belegen.

Matheo Marti sicher­te sich bei den Schüler im C1 über 10,4 km den zwei­ten Platz. Über die glei­che Distanz ging es für Eva-Lotte Sabanovic  sogar noch einen Platz wei­ter nach vor­ne: Eva gewann im C1 der Jugend den Titel.

Die längs­te Strecke hat­te sich Mathias Kremer vor­ge­nom­men: im C1 in der Altersklasse B über 19,1 km ließ auch er alle Konkurrenten hin­ter sich und belohnt sich eben­falls mit der Goldmedaille.

Saisonabschluss der LDKC Rennmannschaft — 80. Wuppertaler Stadtregatta

Autor: Kremer, Mathias

Am 14. September 2019 lud die KSG Wuppertal zur 80igsten Ausgabe der Wuppertaler Stadtregatta die Kanuvereine an den Beyenburger Stausee.

Viele neue Sportler des LDKC hat­ten über die Sommermonate die ers­ten Erfahrungen im Kajak und Canadier sam­meln kön­nen und woll­ten zum ers­ten Mal das Erlernte im Wettkampf umset­zen. So mach­te sich dann am frü­hen Samstagmorgen nahe­zu die gesam­te Rennmannschaft des LDKC auf die Reise nach Wuppertal um dort die Rennsport Saison 2019 aus­klin­gen zulas­sen. Hierzu wur­den erst­mals seit Jahren wie­der zwei voll­ge­la­de­ne Anhänger auf die Reise geschickt.
Die Wetteraussichten ver­spra­chen einen schö­nen Spätsommertag mit
ange­neh­men Temperaturen.

Neben den „klas­si­schen“ Rennen im Kajak und Canadier über die 200 m Strecke und den „belieb­ten“ Schülerspielen, sind bei der Wuppertaler Regatten auch vie­le Einlagerennen inzwi­schen fes­ter Bestandteil des Regattaprogramms. Die jun­gen Kanuten kön­nen sich in so unter­schied­li­chen und unge­wohn­ten Disziplinen wie Knaufrennen (der Canadier wird nur mit dem Knauf des Paddels fort­be­wegt), Händepaddeln (das Kajak wird ohne Paddeleinsatz bewegt), Ballwerfen, Rück- und vor­wärts­pad­deln, Eltern/Kind-Rennen sowie Staffelrennen mes­sen. Bei die­sen Wettkämpfen konn­ten sich die Dahlhauser Kanuten über vie­le Medaillen und Siege freu­en. Ebenfalls sehr beliebt sind die Rennen im C8: Bunt gemischt mit Eltern, Trainier und jun­gen Sportlern und ver­eins­über­grei­fen­de Mannschaften lie­fer­ten sich die Teams span­nen­de Rennen über die 200 m Strecke. Der LDKC erkämpf­te sich dabei einen kom­plet­ten Medaillensatz aus Gold, Silber und Bronze. Gegen 19:00 Uhr war die­se schö­ne Regatta lei­der schon wie­der vor­bei und die LDKC-Kanuten mach­ten sich müde aber um vie­le Erfahrungen rei­cher auf den Heimweg nach Dahlhausen.

Christopher Kohlen für die Nationalmannschaft nominiert

Erfolgreiche DM für den LDKC

Mit einem zwei­ten Platz im C1 über die 1.000 m Distanz im Rahmen der 98. Deutschen Kanu Rennsport Meisterschaft in Brandenburg a. d. Havel (28. August bis 01. September 2019) hat sich Christopher Kohlen das Ticket für Olympic Hope Games in Bukarest gesi­chert.
Zu die­ser wich­ti­gen Nachwuchsregatta nomi­niert der Deutsche Kanu Verband ledig­lich vier Sportler eines Jahrgangs, um dort eine auch im inter­na­tio­na­len Vergleich schlag­kräf­ti­ge Mannschaft den Start zu bringen.

Gut vor­be­rei­tet fuhr Christopher bei schwie­ri­gen äuße­ren Bedingungen auf dem Brandenburger Beetzsee ein tak­tisch gut ein­ge­teil­tes Rennen und konn­te sich mit einem star­ken Finish auf den letz­ten 150 m noch den begehr­ten Platz auf dem Podium erkämp­fen. Für den 16jährigen Kanuten aus Dahlhausen fand mit dem Gewinn der Deutschen Vizemeisterschaft eine von vie­len Verletzungen und damit ver­bun­den Trainingsausfällen gepräg­te Wettkampfsaison Ihren vor­läu­fi­gen Höhepunkt.

Sein Trainer Tomasz Wylenczek war des Lobes voll:
„Christopher hat unse­re tak­ti­schen Vorgaben kon­se­quent auf dem Wasser umge­setzt, der zwei­te Platz war die logi­sche Konsequenz, wir wuss­ten wel­ches Potential in ihm steckt.“
Trainerkollegin Jana Höhmann ergänz­te:
„Schon mit dem Gewinn der Westdeutschen Meisterschaft in die­sem Jahr hat sich die stei­gen­den Formkurve ange­deu­tet, dass er sich auch natio­na­len Vergleich durch­set­zen kann, zeigt das wir im Training die rich­ti­gen Schwerpunkte gesetzt haben.“
Rennsportbeauftrager Mathias Kremer zog eben­falls ein posi­ti­ves Fazit:
„Mit Christopher haben wir ein auch im natio­na­len Vergleich hof­fungs­vol­les Nachwuchstalent, für die anste­hen­de Regatta in Bukarest drü­cken wir im gesam­ten LDKC die Daumen.“

 

Nico Pickert bewährt sich in der Leistungsklasse

Autor: Wittmann, Manfred

Das LDKC–Team ist zurück von den Deutschen Meisterschaften des Kanu-Rennsportes (30. August bis 03. September 2017) in München. Für die Neulinge, den Schülern, ist dies eine ereig­nis­rei­che Woche gewe­sen. Alle Schüler kamen in die Endläufe, was als Erfolg zu sehen ist. 

Von der Juniorenklasse sind Nico Pickert, Michel Drees, Jan Finkenberg und Richard Zimmermann in die Leistungsklasse gewech­selt. Alle bril­lier­ten in den gesetz­ten Läufen. Nico Pickert gewann Bronze beim C1 über 200 m — im C4 erreich­ten die genann­ten vier auch Silber. Nach har­tem Kampf muss­ten sie sich nur dem C4, besetzt mit Weltmeistern und Olympiasiegern, geschla­gen geben. 

Der C8, erreich­te einen 3. Platz in der Leistungsklasse, wobei die LDKC-Sportler noch mit einem Boot der alten Baureihe star­te­ten. Schade nur, dass die­se DM eine so gerin­ge Resonanz in den Medien hat­te, obwohl die Kanuten bei den Olympischen Spielen für Medaillen sor­gen — na ja, wenn König Fußball ruft, zählt nichts ande­res mehr.

 

Nico Pickert misst sich mit den Besten

Michel Drees erst­mals am Start
Autor: Kremer, Mathias

An zwei Wochenenden im April 2017 rich­te­te der Deutsche-Kanu-Verband in Brandenburg a. d. Havel die dies­jäh­ri­gen Ausgabe der natio­na­len Ranglisten-Regatta aus. Hier mes­sen sich die bes­ten Rennkanuten Deutschlands auf den ver­schie­dens­ten Strecken, um sich einen der begehr­ten weni­gen Kaderplätze in den natio­na­len Auswahlmannschaften der Junioren-, U23- und A-Nationalmannschaft zu sichern.

Der LDKC schick­te mit Michel Drees und Nico Pickert sei­ne aktu­ell stärks­ten Fahrer in die­se Qualifikation. Michel Drees hat­te in den ver­gan­ge­nen Wintermonaten vie­le Trainingskilometer auf der hei­mi­schen Ruhr gesam­melt und woll­te die Rangliste zur Leistungsüberprüfung vor dem Saisonbeginn nut­zen. Nico Pickert wech­sel­te zum Saisonbeginn 2017 von den Junioren in die Leistungsklasse und muss sich nun mit den bes­ten Canadierfahrern Deutschlands mes­sen. „Der Wettkampf ist das bes­te Training“ hat­te Trainer Tomasz Wylenczek als Devise für die­se Regatten aus­ge­ge­ben und ent­spre­chend moti­viert gin­gen die bei­den Sportler in ihre Rennen.

Heftiger Wind und küh­le Temperaturen waren die Begleiter in der ers­ten Runde der Qualifikation auf der 200 m Sprintdistanz. Nach Vor-, Zwischen- und Endläufen kam Michel Drees in einem gro­ßen Feld auf einen sehr guten 8 Platz im B-Finale. Aufgrund des star­ken „Seegangs“ auf dem Beetzsee wur­de das abschlie­ßen­de Paarzeitfahren um die Hälfte auf nun 1.000 m ver­kürzt. Michel Drees konn­te hier sei­ne guten Trainigsleistungen bestä­ti­gen und beleg­te den 15. Gesamtrang.
Nico Pickert stand nach dem Wechsel in die Leistungsklasse in direk­ter Konkurrenz mit dem Doppelolympiasieger von Rio de Janeiro 2016: Sebastian Brendel. Neben Brendel waren mit Stefan Kiraj und Jan Vandrey noch wei­te­re Welt - & Europameister am Start ver­tre­ten. Nico Pickert mach­te den erfah­re­nen Kanuten das Leben schwer und wur­de über 250 m und 200 m jeweils mit einem Platz im A-Finale belohnt. Hier kam er dann auf einen aus­ge­zeich­ne­ten 9. bzw. 4. Platz. Im abschlie­ßen­den Zeitfahren beleg­te Nico Pickert nach einem har­ten Wettkampftag dann noch den 12. Platz.

Drei Wochen spä­ter trat die Mannschaft des LDKC erneut die Fahrt nach Brandenburg a. d. Havel an um an der fina­len Entscheidung der natio­na­len Rangliste teil­zu­neh­men. Zwischenzeitlich war in Brandenburg der Frühling ein­ge­zo­gen und die äuße­ren Bedingungen hat­ten sich wesent­lich ver­bes­sert. Der Regattaplan sah nun Rennen über die Distanzen von 200 m, 500 m und 1.000 m vor und wur­de daher auf zwei Tage ausgeweitet.
Nico Pickert konn­te sei­ne star­ke Form aus der ers­ten Rangliste erneut unter Beweis stel­len und beleg­te über die 200 m Sprintstrecke einen star­ken 4. Platz im A-Finale. Über 500 m und 1.000 m beleg­te er nach inten­si­ven Vor- und Zwischenläufen noch die Plätze 2 bzw. 3 in den B-Endläufen. Michel Drees hat­te die drei­wö­chi­ge Wettkampfpause auch opti­mal genutzt und konn­te in den B-Endläufen ein­mal Platz 2 und zwei­mal Platz 3 für sich verbuchen.

Aufgrund der star­ken Leistung nach sei­nem Wechsel in die Leistungsklasse wur­de Nico Pickert zum Abschluss der dies­jäh­ri­gen Rangliste vom Deutschen-Kanu-Verband für die U23-Nationalmannschaft nominiert.