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Hochwasserschutz am LDKC

Vor ein paar Wochen war es wie­der so weit.
Die Ruhr hat in 2023 das ers­te Mal an die Türen unse­res Vereinsheims geklopft.

Perspektivisch müs­sen wir lei­der befürch­ten, dass Hochwasserlagen und ande­re Extremwetterereignisse häu­fi­ger auf­tre­ten wer­den. Um die­ser Entwicklung ent­ge­gen­zu­tre­ten, haben sich vor zwei Wochen Vertreter aller Sparten zur Ideensammlung getroffen.

Klar ist, gegen Hochwasserlagen wie 2021 kön­nen wir unser Bootshaus nicht ver­tei­di­gen. Inwieweit bau­li­che Maßnahmen zum bes­se­ren Schutz getrof­fen wer­den kön­nen, wird die Zeit zeigen.

In einem ers­ten Schritt wur­den 500 Sandsäcke von flei­ßi­gen Mitgliedern befüllt. Diese sol­len hel­fen, leich­te Hochwasserlagen wei­test­ge­hend aus dem Bootshaus fern­zu­hal­ten und bei schwe­re­ren Ereignissen Zeit zu erkau­fen, die zur Rettung von Material und Mobiliar genutzt wer­den kann.

Ein gro­ßes Dankschön an alle hel­fen­den Hände, in der Hoffnung die Säcke so schnell nicht wie­der nut­zen zu müssen!

Jahresrückblick 2022

Mit rie­si­gen Schritten nähern wir uns dem Jahresende.

Zum Jahresabschluss wur­de als Dankeschön für die Mitglieder des Vereins eine Nikolausfeier ver­an­stal­tet. Begleitet wur­de die Feier durch eine Show des Zirkus RatzFatz. Sportlich hin­ge­gen lie­ßen eini­ge Sportler das Jahr mit einer Lampionfahrt ausklingen.

Und wäh­rend der Blick schon auf 2023 gerich­tet ist und die Planungen in allen Sparten auf Hochtouren lau­fen, so lohnt sich auch ein kur­zer Blick zurück.

Wie ist das Jahr 2022 für den LDKC gelau­fen? Nach zwei Jahren Pandemie und der Hochwasserkatastrophe fühl­ten vie­len Mitgliedern Skepsis, aber auch Vorfreude auf das neue Jahr.

Rückblickend kann resü­miert wer­den, dass der Restart funk­tio­niert hat und das Jahr ein vol­ler Erfolg war.

Im April konn­ten wir end­lich wie­der unser tra­di­tio­nel­les Osterfeuer aus­rich­ten und die Resonanz war über­wäl­ti­gend. Selten war unser Osterfeuer so gut besucht.

Ebenso erfolg­reich war unser Tag der offe­nen Tür, der erst­ma­lig ver­an­stal­tet wur­de. Viele Vereine kämp­fen nach wie vor damit, ihre Mitglieder nach der Pandemie zu reak­ti­vie­ren. Wir konn­ten spar­ten­über­grei­fend neue Mitglieder hin­zu­ge­win­nen. Ein schö­ner Lohn für alle Aktiven im Verein.

Zusätzlich konn­ten wir im Rahmen einer fei­er­li­chen Bootstaufe eine gro­ße Anzahl an neu­en Booten den ein­zel­nen Sparten zur Verfügung stellen.

Auch sport­lich konn­ten die Sportler des LDKC Akzente setz­ten. Hervorzuheben sind dabei die Leistungen von Nico Pickert, der sich im kana­di­schen Halifax den Vizeweltmeistertitel sichern konn­te, eben­so wie die Leistungen von Eva Lotte Sabanovic und Linus Gooßen, die mit Titeln vom Weltcup in Prag zurückkehrten.

Aber auch die ande­ren Sparten zeig­ten sich von ihrer bes­ten Seite. So nahm die SUP Abteilung in Belgien, vor Fehmarn und in Venlo erfolg­reich an Rennen teil. Die Drachenbootabteilung konn­te die Farben des LDKC erfolg­reich in Emden, Hamburg und Mühlheim prä­sen­tie­ren und auch die Wanderfahrer hat­ten einen vol­len Terminkalender.

Einen wei­te­ren Akzent setz­te Julie Schröer, die für ihre ehren­amt­li­che Arbeit von der Stadt Bochum aus­ge­zeich­net wurde.

Auch wenn die Leistungen der genann­ten Personen her­aus­ra­gend sind, so wären die­se Leistungen ohne die Arbeit der gan­zen ande­ren Trainer, Teammitglieder, Ehrenamtliche, Eltern, Freunde und Gönner des Vereins nicht mög­lich. Daher möch­ten wir uns an die­ser Stelle auch aus­drück­lich bei die­sen Personen bedan­ken. Ihr seid der LDKC und wir freu­en uns dar­auf, mit euch das Jahr 2023 zu erleben.

Nico Pickert wird beim FELIX-Award Dritter

Es war schon eine klei­ne Überraschung, dass der Ausnahmepaddler Nico von der Jury für die Wahl zum bes­ten Sportler des Jahres 2022 in NRW nomi­niert wur­de. Die erziel­ten Erfolge und die Einschätzung, dass Nico ein Talent für die Olympiade 2024 in Paris sein wird, hat­ten überzeugt.

Viele sei­ner Fans und Kanubegeisterte hat­ten des­halb Stimmen für Nico abge­ge­ben. Am Ende reich­te es mit 6.165 Punkten oder 19 % der abge­ge­be­nen Stimmen jedoch nur für den 3. Platz in der Kategorie männ­li­che Sportler. Vor Nico konn­te der Tischtennisspieler Dang Qiu den 1. und der Kanu-Olympionike Max Rendschmidt aus er Nachbarstadt Essen den 2. Platz erzielen.

Leider hat­te die Saison für Nico auf­grund der 2fachen Corona-Erkrankungen in die­sem Jahr nicht die bes­ten Voraussetzungen auf Lager. Zunächst waren die Qualifikationen im Frühjahr für ihn aus­ge­fal­len und erst eine Nach-Qualifikationsmöglichkeit hat­te ihm den Start bei den Weltmeisterschaften in Halifax/Canada ermög­licht, wo er den Weltmeister-Titel nur knapp ver­fehl­te. Dann waren nach der Rückkehr die Viren wie­der Ursache, dass er für den Deutschen Kanu-Verband bei den Europa-Meisterschaften in München nicht star­ten konn­te. Nico hat sich durch die­se Einschränkungen und den 3. Platz jedoch nicht ent­mu­ti­gen lassen.

Immerhin hat er bei den FINALS in Berlin eben­falls wie­der wie im Vorjahr erfolg­reich abge­schnit­ten. Auch dort gelang ihm bei­na­he die Titelverteidigung vom Vorjahr mit einem 2.Platz. Im Mixed-2er-Canadier hat­te er mit sei­ner Partnerin wie­der aus­ge­gli­chen: Titelgewinn.

Aus dem zur Zeit in Florida/USA statt­fin­den­dem Trainingslager, bei dem er mit der Kanu-Elite des Deutschen Kanu-Verbandes sich auf die Saison 2023 vor­be­rei­tet, kom­men­tiert Nico: „Ich fin­de der 3. Platz ist ein tol­les Ergebnis. Nächstes Jahr wird es noch besser !“

Ganz frisch erhält Nico die Mitteilung der Stadt Bochum, dass er dort eben­falls als einer von drei Spitzenathleten für den „Sportler des Jahres“ im Februar nomi­niert ist. Kanu besticht eben doch !

Text: Ralf Höfgen
Foto: Rolf Hitzbleck

WELTMEISTERSCHAFT IM KANU MARATHON

In der letz­ten Woche nahm Eva-Lotte Sabanovic an der Weltmeisterschaft im Kanu Marathon in Portugal teil.
 
Mit einem 7. Platz auf der Langdistanz und jeder Menge neu­er Erfahrungen kehr­te sie aus dem son­ni­gen Ponte de Lima zurück.
 
Nachdem ihr der Start nicht so gut gelun­gen ist, hat sie sehr gut ins Rennen gefun­den und konn­te die Atmosphäre des Wettkampfes genießen.
 
Wir gra­tu­lie­ren herzlich!