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WELTMEISTERSCHAFT IM KANU MARATHON

In der letz­ten Woche nahm Eva-Lotte Sabanovic an der Weltmeisterschaft im Kanu Marathon in Portugal teil.
 
Mit einem 7. Platz auf der Langdistanz und jeder Menge neu­er Erfahrungen kehr­te sie aus dem son­ni­gen Ponte de Lima zurück.
 
Nachdem ihr der Start nicht so gut gelun­gen ist, hat sie sehr gut ins Rennen gefun­den und konn­te die Atmosphäre des Wettkampfes genießen.
 
Wir gra­tu­lie­ren herzlich!

Kanu Marathon Weltcup Prag

LDKC Kanuten auch international erfolgreich

Mit einer her­vor­ra­gen­den Bilanz von zwei Siegen und einer Bronzemedaille kehr­ten die Kanu-Rennsportler Eva-Lotte Sabanovic und Linus Gooßen vom Weltcup im Kanu-Marathon aus Prag in Tschechien zurück. 

Nach einer erfolg­rei­chen natio­na­len Qualifikation in Rheine erhiel­ten die bei­den Nachwuchsathleten vom Deutschen Kanu Verband eine Einladung zur Teilnahme an der hoch­klas­sig besetz­ten Regatta vor der impo­san­ten Kulisse der vie­len his­to­ri­schen Bauwerke der tsche­chi­schen Hauptstadt. 

Den ers­ten Sieg sicher­te sich Eva am Samstag auf der sognann­ten „Short Distance“ über 3,4km mit zwei Portagen. Souverän setz­te sie sich bereits im Start von Ihren Konkurrentinnen ab und brach­te die­sen Vorsprung dann auch sicher ins Ziel. 

Der Sonntag hielt dann mit der deut­lich län­ge­ren Strecke von 11km für Eva und 19km für ein Linus einen ech­ten Härtetest bereit: Eva bestä­tig­te ihre star­ke Form und ließ nach einem guten Start über die gesam­te Distanz mit drei Portagen nichts anbren­nen und konn­te nach 70 Minuten Fahrtzeit ihren Sieg vom Vortag wie­der­ho­len. Auch Linus bewies einen lan­gen Atem: als jüngs­ter Starter im Feld muss­te er lan­ge Zeit hin­ter der Führungsgruppe hin­ter­her­fah­ren, bevor er von einem Fehler eines ukrai­ni­schen Fahrers in der letz­ten Wende pro­fi­tier­te und sich noch auf den drit­ten Rang vor­schie­ben konnte.

Betreuer Mathias Kremer zeig­te sich nach de Regatta sehr zufrieden:

Die Sportler konn­ten auf die­sem Weltcup ers­te inter­na­tio­na­le Erfahrungen sam­meln und wur­den mit ihren Siegen und Podestplatzierungen für die vie­len Trainingskilometer in den letz­ten Wochen belohnt. Nun gilt es aber den Fokus schnell wie­der auf die Sprint-, Kurz-, Mittelstrecken zu rich­ten, denn in knapp drei Wochen ste­hen die Westdeutschen Meisterschaften auf dem Regattaplan. Hier wol­len wir dann mit der gesam­ten Mannschaft auch um die Titel mitreden.“

Text & Fotos: Mathias Kremer

Deutsche Meisterschaft & Landesmeisterschaft NRW im Kanu-Marathon in Rheine

Zum Abschluss der Saison 2021 star­te­ten drei Kanuten des LDKC beim belieb­ten Kanu Marathon in Rheine auf der Ems. Bei bes­tem Spätsommerwetter konn­ten alle Sportler die vor­de­ren Plätze in Ihren Rennen belegen.

Matheo Marti sicher­te sich bei den Schüler im C1 über 10,4 km den zwei­ten Platz. Über die glei­che Distanz ging es für Eva-Lotte Sabanovic  sogar noch einen Platz wei­ter nach vor­ne: Eva gewann im C1 der Jugend den Titel.

Die längs­te Strecke hat­te sich Mathias Kremer vor­ge­nom­men: im C1 in der Altersklasse B über 19,1 km ließ auch er alle Konkurrenten hin­ter sich und belohnt sich eben­falls mit der Goldmedaille.

Gelungene Premiere für LDKC-Kanuten beim Kanu-Marathon 2019

Autor: Kremer, Mathias

Einen sprich­wört­li­chen „lan­gen Atem“ bewie­sen die jun­gen Kanuten des LDKC bei ihrem ers­ten Start im Kanumarathon.

Am Wochenende des 11. und 12. Mai 2019 wur­den in Rheine an der Ems die Deutschen & Westdeutschen Meisterschaften im Kanumarathon aus­ge­tra­gen. Im Gegensatz zum Kanurennsport, wo auf durch Bojen begrenz­ten Bahnen die Rennen über 200 m, 500 m oder 1.000 m aus­ge­tra­gen wer­den, wer­den die Rennen im Kanu-Marathon auf einem etwa 5 km lan­gen Rundkurs mit Distanzen von ins­ge­samt 10 km bis zu 26 km ohne abge­steck­ten Bahnen aus­ge­tra­gen. Zudem müs­sen die Kanuten Ihr Boot in einer etwa 200 m lan­gen Portage mehr­mals über Land tra­gen und dort auch ihre läu­fe­ri­schen Stärken unter Beweis stellen.

Mit der unge­wohn­ten lan­gen Renndistanz von 14,1km in Schüler und Jugendklasse kamen die Sportler des LDKC bei ihrem Start im Marathon direkt gut zu Recht: Eva-Lotte Sabanovic hat­te sich das Rennen beson­ders gut ein­ge­teilt und konn­te sich im Ziel über den Titel im C1 der weib­li­chen Schüler freuen.


Ebenfalls in guter Form zeig­te sich Florian Schlange – mit Platz zwei im C1 der männ­li­chen Jugend sicher­te er sich eben­falls einen Platz auf dem Siegerpodest.

Eine klu­ge Renntaktik sowie ein star­ke Ausdauerleistung zeig­te Mia Palsherm: Gemeinsam mit ihrer Partnerin Fiona Schröder von der KSG Wuppertal für die Renngemeinschaft des Kanu-Verbandes NRW am Start, konn­ten die bei­den Kanutinnen vie­le Boote hin­ter sich las­sen und wur­de am Ende eben­falls mit dem zwei­ten Platz im K2 der weib­li­chen Jugend belohnt.

Einen schwe­ren Stand hat­ten die Kajak Fahrer, da hier tra­di­tio­nell die größ­ten Teilnehmerfelder gemel­det sind. Für Linus Gooßen im K1 der männ­li­chen Schüler bedeu­te­te das am Ende Platz 16. Seine Trainingspartner Karim Ucar und Lars van den Hövel kamen auf Platz 7
ins Ziel.

Nach zwei anstren­gen­den Tagen waren sich Sportler und die bei­den Betreuer Jana Höhmann und Mathias Kremer einig, dass die­ser Kanu-Marathon im nächs­ten Jahr sicher eine Wiederholung fin­den wird.

Deutscher Meister und Westdeutscher Meister im Kanu-Marathon 2017

Bei den kom­bi­nier­ten Meisterschaften 2017 domi­nier­te Mathias Kremer die Seniorenklasse im C1

Die Ems in Rheine war in die­sem Jahr ermeut Austragungsort der kom­bi­nier­ten Deutschen & Westdeutschen Kanu-Marathon-Meisterschaft 2017 am Samstag, den 6. Mai 2017.
Im Gegensatz zum Kanurennsport mit fest­ge­leg­ten Bahnen, wer­den die Rennen im Kanu-Marathon mit Massenstart auf einem ca. 5 km lan­gen Rundkurs mit zwei Wenden aus­ge­tra­gen. Hinzu kommt eine etwa 200 m lan­ge (Lauf)-Portage, in wel­cher die Athleten ihr Boot über Land tra­gen müs­sen. Hier kommt es oft­mals zu spek­ta­ku­lä­ren Kollisionen sowie Laufduellen.

Mathias Kremer mach­te sich am frü­hen Samstagmorgen auf den Weg ins Emsland um im C 1 der Herren Senioren über 19,5 km an den Start zu gehen. Die äuße­ren Bedingungen waren nahe­zu ide­al: Der Wetterbericht ver­sprach Sonnenschein und die Ems zeig­te sich auch von Ihrer ruhi­gen Seite. Gemeldet waren die „übli­chen Wiederholungtäter“ der PG Mannheim, vom KC Wiking und vom ESC 2000 Raunheim. Allesamt erfah­re­ne Marathonfahrer, von denen jeder um den Sieg mit­fah­ren woll­te. Direkt nach dem Startschuss kam es bereits zu eini­gen Sprintduellen, da jeder Sportler sein Boot in eine opti­ma­le Position für die anste­hen­den Wenden und Portagen brin­gen woll­te. Nach hek­ti­schen Beginn  zog sich das Feld dann schnell aus­ein­an­der und das Rennen beru­hig­te sich. Nach vier Runden, sie­ben Wenden, drei Portagen und mit einer Fahrtzeit von 01:45 h konn­te Mathias Kremer das Rennen bei den Senioren A für sich ent­schei­den und den Titel sowohl bei den Deutschen Meisterschaften als auch bei den Westdeutschen Meisterschaften 2017 für sich und den LDKC sichern.