Kalte Ruhr, klare Sonne
Am 22. November 2025 trafen sich Paddler:innen aus fünf Vereinen zu einer gemeinsamen Wintertour. Mit dabei waren der LDKC, der KKI Essen, die SG-Welper, der HKC Hannover und der BKV. Trotz frostiger Temperaturen herrschte sofort eine warme und freundschaftliche Stimmung. Die Sonne stand tief über der Ruhr und tauchte das Wasser in ein weiches Licht.
Start beim LDKC
Die Gruppe setzte am Bootshaus des LDKC ein. Beim Ablegen hörte man nur das Knirschen am Ufer und das erste Eintauchen der Paddel. Danach lag eine ruhige Atmosphäre über dem Fluss. Die klare Luft schärfte den Blick. Reiher und Enten standen reglos am Rand, während sich kleine Eisschollen langsam lösten.
Unterwegs auf der winterlichen Ruhr
Die Ruhr zeigte sich an diesem Tag von ihrer schönsten Winterseite. In den Kurven vor Dahlhausen wirkte die Landschaft fast still. Die Solo-Kanadier glitten sanft voran. Sie reagieren fein auf jeden Schlag und geben ein direktes Gefühl für das Wasser. Durch die höhere Sitzposition erlebt man die Umgebung intensiver. So entsteht ein fließender Rhythmus, der gut zu dieser Jahreszeit passt.
Technik im Solo-Kanadier
Der Solokanadier erfordert eine saubere Technik. Jeder Schlag steuert das Boot. Kleine Korrekturen bestimmen die Linie. Gerade im Winter zahlt sich ein ruhiges und präzises Paddeln aus. Die Gruppe zeigte eine gute Mischung aus Erfahrung und Neugier. Viele gaben einander Tipps, und unterwegs ergaben sich immer wieder Gespräche über Boote, Touren und Technik.
Auf dem Weg nach Steele
Hinter den Ruhrauen und den Inselbereichen änderte sich die Wasserführung leicht. Die Annäherung an die Steeler Schleusenanlage war gut spürbar. Trotzdem blieb die Fahrt entspannt. Die Boote hielten ihren ruhigen Takt, und die Gruppe blieb eng beisammen. Die Sonne spiegelte sich auf dem Wasser und verstärkte die winterliche Stimmung.
Ankunft beim KKI
Nach rund elf Kilometern erreichte die Gruppe das Vereinsgelände des KKI. Die Hände waren kalt, doch die Stimmung war warm. Alle hatten eine schöne Tour erlebt. Die Fahrt zeigte einmal mehr, wie lebendig der Austausch zwischen den Vereinen an der Ruhr ist. Gemeinsame Touren stärken die Vernetzung und machen auch in der Winterzeit Freude.