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Trotz schlechter Witterungsverhältnisse erfolgreiche 2. Landesmeisterschaft SUP NRW 2015

Am Wochende des 30. und 31. Mai fan­den bei uns an und auf der Ruhr die 2. Landesmeisterschaften SUP NRW 2015 in den Disziplinen Long Distance sowie Sprint statt. Der LDKC konn­te sich dabei über ein hoch­ka­rä­ti­ges besetz­tes Teilnehmerfeld aus ganz Deutschland freu­en, da die Rennen eben­falls in die Punktewertung der German SUP League einfließen.

Rund 65 Sportler gin­gen bei küh­len Temperaturen, Niederschlägen jed­we­der Form und böi­gen Winden in den unter­schied­li­chen Disziplinen an den Start. Die wel­li­ge Ruhr sowie zwi­schen­zeit­lich ein­set­zen­der Starkregen haben dem Spaß und den sport­li­chen Leistungen der Teilnehmer jedoch nicht geschadet.

Das Long Distance Rennen in Form eines Rundkurses über 8,5 km, wur­de bei den Herren vom Start weg durch den Deutschen Meister Stefan Stiefenhöfer aus Köln kon­trol­liert. In rund 50 Minuten been­de­te die­ser das Rennen, dicht gefolgt von Marek Fuhrmann. Bei den Damen domi­nier­te Carol Scheunemann aus München das weib­li­che Teilnehmerfeld.

Die am fol­gen­den Wettkampftag aus­ge­tra­ge­nen Sprint-Rennen fan­den bei wär­me­ren Temperaturen aber gleich­blei­bend schwie­ri­gen Witterungsverhältnissen statt. Auf einem neu­ar­ti­gen kom­pak­ten Dreieck-Kurs mit drei Wenden wur­den die­se Rennen span­nend und für den Zuschauer haut­nah erleb­bar, da sich der Kurs direkt unter Ufer am Vereinsgelände befand.

Die teil­wei­se wag­hal­si­gen aber stets fai­ren Bojen-Wenden und Wendemanöver mach­ten die ein­zel­nen Ausscheidungsrennen zu einem Spektakel. Die Sprintrennen wur­den bei den Herren unan­ge­foch­ten durch Ole Schwarz und bei den Damen durch Reni Becker dominiert.

Neben den Qualifikationsrennen konn­ten sich SUP-Sport-Interessierte über den Sport infor­mie­ren sowie mit zur Verfügung gestell­ten SUP-Boards die­se gleich­zei­tig aus­pro­bie­ren. Wagemutige hat­ten sich in einem Fun-Race zusam­men­ge­fun­den und den bes­ten Anfänger ermittelt.

Ergebnisse

Bericht im SUP-Magazin

Erfolgreiche Premiere bei der Deutschen Meisterschaft im Kanu-Marathon 2015

2 x Deutsche Vize-Meister — 1 x Landesmeister NRW — 2 x Vize-Landesmeister NRW

Besser kann die Ausbeute bei der gelun­ge­nen Premiere für die Sportler des LDKC bei der Deutschen Meisterschaft sowie Landesmeisterschaft NRW im Kanu-Marathon kaum aus­fal­len. Am ver­gan­ge­nen Wochenende (16. bis 17. Mai 2015) bewie­sen die Sportler Mathias Kremer, Jan Finkenberg und Sophie Fleisgarten in der Königsdiziplin der Langstrecken ihre Ausdauer und Leistungsfähigkeit auf der Regatta in Rheine (Ems).

Foto: Mathias Kremer
Kanu-Marathon DM 2015 - Rheine (Ems)

Der Unterschied beim Kanu-Marathon besteht in der Länger der Renndistanz: sind auf den klas­si­schen Langstrecken max. 5.000 m zu pad­deln, so beläuft sich die Streckenlänge beim Marathon auf ca. 21,3 km. Dabei kommt es nicht pri­mär auf Schnelligkeit son­dern auf die Kraftausdauer als wesent­li­cher Faktor an. Zusätzlich müs­sen noch Umtragestellen von ca. 150 m Länge im Laufschritt — die soge­nann­ten „Portagen“ — bewäl­tigt wer­den. Hier kommt es oft­mals zu span­nen­den Duellen auf dem Land, wenn meh­re­re Sportler gleich­zei­tig ihre Boote an die Stege fah­ren und um die bes­te Ausgangsposition kämp­fen; eine Beschädigung oder Zerstörung der Boote und Paddel ist dabei immer mit einzukalkulieren.

Portage

Nach mehr­jäh­ri­ger Abstinenz war der LDKC mit einem Teil sei­ner Rennmannschaft in Rheine ver­tre­ten. Vorbildlich für die jun­gen Sportler eröff­ne­te bei reg­ne­ri­schen und küh­len Temperaturen am Samstag Morgen der Trainer Mathias Kremer den fei­nen Medaillenregen. Mit zwölf wei­te­ren Sportlern der Leistungsklasse Senioren ging er auf den 5,5 km lan­gen Rundkurs. Nach 21,3 km mit 3 Portagen blieb für ihn die Zeitnahme bei 2:04:00 h ste­hen. In der Gesamtwertung fuhr er damit hin­ter der star­ken Konkurrenz aus Mannheim auf einen her­vor­ra­gen­den zwei­ten Platz und sicher­te sich damit die Deutsche Vizemeisterschaft, sowie den Landesmeistertitel in NRW.

FleisgartenSophie_Marathon_DM2015_RennenBei weit aus freund­li­che­rem Wetter am fol­gen­den Sonntag woll­ten die Schützlinge von Mathias Kremer, ihrem Trainer nach­ei­fern. Bei Sonnenschein und ange­neh­men Temperaturen gin­gen Sophie Fleisgarten und Jan Finkenberg an den Start. In der Klasse C1 Damen-Junioren beleg­te die Athletin trotz Schulterverletzung nach 17,2 km und 2 Portagen einen her­vor­ra­gen­den zwei­ten Platz - geschla­gen nur durch ihre Dauerkonkurrentin und Freundin Maximilliane Droste aus Wuppertal. Damit sicher­te Sophie Fleisgarten bei ihrer Premiere die zwei­te Deutsche Vizemeisterschaft und den 2. Platz bei der Landesmeisterschaft NRW für den LDKC.

Mit Jan Finkenberg star­te­te kur­ze Zeit spä­ter der drit­te Athlet des LDKC, auch für ihn Premiere auf der Marathonstrecke. Er fuhr eben­falls ein  beherz­tes Rennen mit einer star­ken kämp­fe­ri­schen Leistungen — trotz Kenterung zu Beginn des Rennens und einer Beschädigung an der Paddelfläche hielt er über die gesam­te Renndistanz Kontakt zur Spitzengruppe und führ­te zwi­schen­zeit­lich das Rennfeld an. Leider wur­de sein Einsatz nicht mit dem Sieg belohnt, da er kurz vor dem Ziel die Konkurrenz zie­hen las­sen muss­te. Als drit­ter der Gesamtwertung fand er sich trotz­dem auf dem Siegerpodest wie­der und sicher­te damit dem LDKC den 3. Platz bei der Deutschen Meisterschaft und den 2. Platz bei der Landesmeisterschaft NRW in der Klasse C1 Herren-Junioren.

LDKC-Kanute in die Nationalmannschaft berufen

Nico Pickert hat die Qualifikation geschafft und fährt für Deutschland

Nico Pickert

Der Top-Athlet des Linden-Dahlhauser Kanu-Clubs qua­li­fi­zier­te sich auf der 2. Sichtung des Deutschen Kanu Verbandes (DKV) in Duisburg am ver­gan­ge­nen Wochenende (9. bis 10. Mai 2015) für das Aufgebot der Nationalmannschaft des DKV für die kom­men­de Junioren-Weltmeisterschaft. Der Canadier-Fahrer gewann den Endlauf über die 200 m Sprintdistanz und setz­te sich hier gegen die star­ke Konkurrenz aus den Kanu-Hochburgen Leipzig und Magdeburg durch. Daneben beleg­te er in den Endläufen über 1.000 m sowie 500 m jeweils einen sehr beacht­li­chen drit­ten Platz. Aufgrund die­ser Leistung und den Ergebnissen der 1. Sichtung nomi­nier­te ihn der Trainerrat des DKV für die Einsätze auf den inter­na­tio­na­len Regatten mit deut­scher Beteiligung in die­sem Jahr.
“Ich woll­te hier die­se letz­te Gelegenheit nut­zen und mich mit einem Sieg für das Team emp­feh­len. Ich freue mich, daß sich der DKV nun für mich ent­schie­den hat.”, so Pickert nach Abschluss der Wettkämpfe.

Jan Finkenberg
Jan Finkenberg

Ebenfalls eine star­ke Leistung zeig­te Team- und Trainingskollege Jan Finkenberg — mit einem star­ken 4. Platz über 500 m sowie Endlaufteilnahmen über die Distanzen 200 m sowie 1.000 m wuss­te er eben­falls zu über­zeu­gen. Lediglich die stren­gen Nomierungskriterien des Verbandes ver­hin­der­ten, dass er den Sprung in die Nationalmannschaft schaff­te. Letzlich fehl­ten im ent­schei­den­den 1.000 m Finale die Winzigkeit von 0,7 Sek (!) um die hoch ange­setz­te Norm zu erfüllen.

Das Tainerduo Mathias Kremer / Tomasz Wylenzek zeig­te sich zum Abschluss des Wochenendes sehr zufrie­den: “Wir haben die Ergebnisse der ers­ten Rangliste vor drei Wochen ana­ly­siert und das Trainingsprogramm ange­passt. Wir waren von der Leistungsfähigkeit unse­rer Sportler über­zeugt und die gezeig­ten Leistungen haben uns nun bestätigt.”